Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen

Während die Digitalisierung in der Industrie, im verarbeitenden Gewerbe, in der Energiewirtschaft und in Teilen des Dienstleistungsgewerbes schon voranschreitet, befinden sich Lösungen für die Digitalisierung und Vernetzung in der Bau- und Immobilienbranche noch in der Entwicklungs- und Testphase innerhalb einzelner Unternehmen oder im Rahmen einzelner Pilotprojekte. Ein Grund für diese zögerliche Entwicklung liegt in der Kleinteiligkeit der deutschen Bau- und Immobilienbranche, die eine zentral gesteuerte Digitalisierungsstrategie und die Entwicklung und Anwendung innovativer Lösungen in der Breite deutlich erschwert.

Das Ziel des Kompetenzzentrum Planen und Bauen ist es, die Digitalisierung und Vernetzung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) in den drei Themenfeldern Projektentwicklung, Planen und Bauen sowie Betrieb zu unterstützen. Dazu dienen insbesondere Demonstratoren für konkrete Anwendungsfälle, Präsentation und Dokumentation von Best-Practice-Beispielen, Vorträge, Schulungen und unterschiedliche Angebote für Erfahrungsaustausch und Vernetzung.

Das Kompetenzzentrum geht aus dem ehemaligen Förderprojekt BIMiD – BIM-Referenzobjekt in Deutschland hervor.

Die aktuelle Basis-Broschüre des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Planen und Bauen finden Sie hier zum Download:

 
 

News

 
Durch Digitalisierung ergeben sich Veränderungen im Planungs- und Bauprozess sowie für die spätere Nutzung bis hin zum Abriss und zur Entsorgung. Generell lässt sich feststellen, dass derzeit noch eine große Unsicherheit bezüglich dieser Vorteile besteht. Es müssen Erfahrungen in der Durchführung gesammelt werden. Dieses erfordert entsprechendes Handeln und Vorgehen. Im Interview erklären Axel Bürkner und Volker Otto-Küstner von der BIM2B Ingenieurgesellschaft Hannover, wie der Einstieg in BIM gelingen kann und welche konkreten Vorteile sich durch BIM ergeben.
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Für die Erweiterung der Autobahn A14 nördlich von Magdeburg werden digitale Geländemodelle auch zur Steuerung von Baumaschinen genutzt. Ein neuer Praxisbericht aus dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen stellt dar, wie genau dies geschieht und welche Lücken es derzeit noch in der digitalen Prozesskette gibt.
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PropTechs krempeln die Immobilienwirtschaft um: Mit digitalen und vernetzten Technologien können Prozesse ganz neu gesteuert und optimiert werden. Dies gilt auf nahezu allen Ebenen und Bereichen der Immobilienwirtschaft. Dazu zählt beispielsweise der Einsatz moderner Sensoren, um die Bewirtschaftung von Bauwerken deutlich effizienter machen. Im Interview erklärt der PropTech-Experte und Blog-Betreiber Nicolai Roth, was PropTechs sind und welche Anwendungen schon heute gängig sind.
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Hintergrund

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen ist Teil der Förderinitiative Mittelstand 4.0, die im Rahmen des Förderschwerpunkts Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Insgesamt zwölf Partner aus Wissenschaft und Praxis, verteilt über ganz Deutschland, bringen in diesem Kompetenzzentrum ihr Knowhow aus der Bau- und Immobilienbranche ein. 

Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Regionale Kompetenzzentren helfen vor Ort dem kleinen Einzelhändler genauso wie dem größeren Produktionsbetrieb mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Netzwerken zum Erfahrungsaustausch und praktischen Beispielen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ermöglicht die kostenlose Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital. Weitere Informationen zu Mittelstand-Digital finden Sie unter www.mittelstand-digital.de