Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen

Während die Digitalisierung in der Industrie, im verarbeitenden Gewerbe, in der Energiewirtschaft und in Teilen des Dienstleistungsgewerbes schon voranschreitet, befinden sich Lösungen für die Digitalisierung und Vernetzung in der Bau- und Immobilienbranche noch in der Entwicklungs- und Testphase innerhalb einzelner Unternehmen oder im Rahmen einzelner Pilotprojekte. Ein Grund für diese zögerliche Entwicklung liegt in der Kleinteiligkeit der deutschen Bau- und Immobilienbranche, die eine zentral gesteuerte Digitalisierungsstrategie und die Entwicklung und Anwendung innovativer Lösungen in der Breite deutlich erschwert.

Das Ziel des Kompetenzzentrum Planen und Bauen ist es, die Digitalisierung und Vernetzung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) in den drei Themenfeldern Projektentwicklung, Planen und Bauen sowie Betrieb zu unterstützen. Dazu dienen insbesondere Demonstratoren für konkrete Anwendungsfälle, Präsentation und Dokumentation von Best-Practice-Beispielen, Vorträge, Schulungen und unterschiedliche Angebote für Erfahrungsaustausch und Vernetzung.

Das Kompetenzzentrum geht aus dem ehemaligen Förderprojekt BIMiD – BIM-Referenzobjekt in Deutschland hervor.

Die aktuelle Basis-Broschüre des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Planen und Bauen finden Sie hier zum Download:

 
 

News

 
Christian Kreyenschmidt und Jelde Borgmann referieren auf der Expertenkreistagung der Beauftragten für Innovation und Technologie (BIT) des Technologie-Transfer-Netzwerks des Handwerks.
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Welche Herausforderungen und Chancen stellen sich mit dem Ideal der durchgehenden digitalen Wertschöpfungskette schon ab der Phase der Projektentwicklung? Die Arbeitsgruppe Projektentwicklung führt am 28. Mai 2019 ihren zweiten Workshop durch, um die bisherigen Ergebnisse zu diskutieren und zu konsolidieren. Die Ergebnisse werden in einem Whitepaper im Rahmen der im Herbst stattfindenden Tagung zur Digitalisierung der Projektentwicklung veröffentlicht und zur Diskussion gestellt.
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Vor einem Jahr herrschte großes DS-GVO-Fieber: die Europäische Datenschutz-Grundverordnung  (kurz: DS-GVO) trat zum 24. Mai 2016 in Kraft und ist nach einer Übergangszeit seit dem 25. Mai 2018 unmittelbar anzuwenden. Sie verursachte bei nicht wenigen Mittelständlern Kopfzerbrechen und Zweifel. Muss nun auch bei BIM die DS-GVO beachtet werden? Dr. Harald von Bose, der Landesbeauftragte für den Datenschutz des Landes Sachsen-Anhalt, klärt im Interview über BIM und die DS-GVO auf.
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Hintergrund

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen ist Teil der Förderinitiative Mittelstand 4.0, die im Rahmen des Förderschwerpunkts Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Insgesamt zwölf Partner aus Wissenschaft und Praxis, verteilt über ganz Deutschland, bringen in diesem Kompetenzzentrum ihr Knowhow aus der Bau- und Immobilienbranche ein. 

Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Regionale Kompetenzzentren helfen vor Ort dem kleinen Einzelhändler genauso wie dem größeren Produktionsbetrieb mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Netzwerken zum Erfahrungsaustausch und praktischen Beispielen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ermöglicht die kostenlose Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital. Weitere Informationen zu Mittelstand-Digital finden Sie unter www.mittelstand-digital.de