BIM in der Praxis: "Fehler konstruktiv angehen"

Foto: Bayern Innovativ/Stefan Obermeier

Wie gut funktioniert BIM in der Praxis und welche Erfahrungen machen Vertreter unterschiedlicher Berufsgruppen mit dem digitalen Arbeiten in Planung, Bau und Betrieb? Diese und weiter Fragen stellte das Netzwerkforum zu BIM Ende November 2018 im Haus der Architektur München, zu dem die Bayerische Innovativ GmbH zusammen mit der Bayerischen Architektenkammer, der Bayerischen Ingenieurkammer-Bau sowie den Bayerischen Bauverbänden ausgerichtet hat. Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen war sowohl mit einem Vortrag wie auch in der Abschluss-Diskussion beteiligt.

Der Leiter des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Planen und Bauen, Thomas Kirmayr, betonte in seinem Vortrag, dass Fehler im Umgang mit BIM nahezu unvermeidlich seien, man diese aber konstruktiv verstehen sollte. Noch ist BIM im Alltag der Bauwirtschaft nicht flächendeckend üblich, auch deshalb müsse man die gegenwärtigen Projekte auch als Lern-Projekte verstehen, die wertvoll seien. BIM könne man als eine Schlüsseltechnologie für die Bauwirtschaft verstehen, die viele Arbeitsweisen, Abläufe und auch Berufsbilder verändere. Gerade die mittelständisch und eher kleinteilig geprägte deutsche Bauwirtschaft mit ihren hohen Spezialisierungen sei aber keineswegs durch BIM im Nachteil, sondern können wegen ihrer Kleinteiligkeit die nötigen Veränderungsprozesse deutlich agiler angehen und diese adatpieren. 

Einen ausführlichen Nachbericht zum Netzwerkforum BIM finden Sie auf der Web-Site von Bayern Innovativ veröffentlicht. 

 


17.12.2018