Positionspapier des HDB: BIM im Hochbau


Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) – der auch Partner des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Planen und Bauen ist – hat ein technisches Positionspapier zu BIM im Hochbau vorgelegt. Der HDB versteht dieses als Beitrag zur Digitalisierungsdiskussion der Bau- und Immobilienbranche. Entsprechend der fortschreitenden Entwicklung soll das Papier überarbeitet und angepasst werden.

Der HDB sieht die Bauwirtschaft in Deutschland durch die Digitalisierung in einem bedeutenden Wandel, der erhebliche Innovationspotenziale birgt. Mit BIM verknüpft der HDB vorrangig das Ziel einer partnerschaftlichen und kollaborativen Zusammenarbeit im gesamten Bauprozess. Zu den Voraussetzungen für die Umsetzung von BIM gehören laut HDB eine eindeutige Festlegung der Anforderungen an Daten, Prozesse und Qualifikationen sowie an Qualitätsmerkmale und Schnittstellen.

Mit dem Positionspapier unterbreiten die Unternehmen der Bauindustrie hierzu ihren Vorschlag. Definiert werden Anforderungen an Informationsaustauschszenarien, Datenaustauschformate und Modellinhalte sowie die Anwendungsfälle und grundlegenden Prozesse in der Planungs- und Bauphase. Des Weiteren wird ein mehrstufiges Verfahren zur Sicherung der Modellqualität beschrieben. Als besonders wertvoll für die konkrete Anwendung in der Praxis dürfte sich der tabellarische Anhang erweisen: Bauteilbezogen und herstellerneutral listet dieser die Mindestanforderungen an den Informationsumfang von Modellelementen im Austauschszenario der Ausschreibung auf.

Das Technische Positionspapier ist als Download abrufbar und soll zum Tag der Deutschen Bauindustrie am 18. Juni 2019 in Berlin auch in einer gedruckten Fassung erhältlich sein.


05.06.19