Über die bisherigen Auswirkungen von Covid-19 auf die Arbeit von Planungsbüros und die Etablierung neuer Formate


competitionline hat in der vergangenen Woche knapp 500 Planer online über die Auswirkungen des Corona-Virus auf ihre Arbeit befragt. In der von competitionline geführten Umfrage ging es um die Chancen und Herausforderungen im Homeoffice, aber auch um weit darüber hinausgehende Fragen. Letztlich geht es darum, wie Architekten die Virus-Krise für mehr Digitalisierung nutzen können.

“Die fehlende persönliche Kommunikation sehen hier die meisten (45,8 Prozent) als größte Hürde an, gefolgt von Doppelbelastung durch entstandene Kinderbetreuung, weil Kitas und Schulen aktuell geschlossen sind (25,2 Prozent). Insgesamt sehen die Befragten die Heimarbeit daher als nicht so effizient an wie die Arbeit im Büro. (...) Bei den Einzelantworten zeigt sich, woran es noch hakt. Häufig wird geantwortet, das eigene Büro biete kein Homeoffice an, weil die Kommunikation mit allen Mitarbeiter*innen schwierig, kein umfassender Zugriff auf den Arbeitsserver möglich sei oder die privaten Internetverbindungen der Angestellten schlicht nicht ausreichend wären.”

Hier geht es zum Ergebnis.
 

Auf competitionline erschien außerdem eine bisher 10-teilige Reihe Corona-News – #PerspektivenFürArchitekten:

  1. Erste Informationen, Gedanken und Anregungen.
  1. Weitere Informationen, Gedanken und Anregungen – und Hilfspakete.
  1. Wie kann die Mitarbeiterkommunikation im Homeoffice gelingen?
  1. Ein Blick auf das Treiben von Politik und Wirtschaft in der Krise.
  1. Welche Erfahrungen machen Planungsbüros mit der Arbeit im Homeoffice?
  1. Von Gummistiefelmomenten und wie man sie nutzen kann.
  1. Wie lange wird es noch dauern?
  1. Wie wirkt sich die Corona-Krise auf das Thema Recruiting aus?
  1. Wie mit Corona ein Stück Alltag funktionieren kann.
  1. Wie geht es Architekten in anderen Ländern?

 

Zur Zeit wächst das Angebot an Webinaren und anderen digitalen Fortbildungsangeboten, auch etablieren sich laufend neue Formate. Neue Podcasts haben u.a. die DBZ und JUNG herausgebracht.

DBZ, der Podcast: Alle vierzehn Tage bespricht das DBZ Team relevante Fragen der Architektur, der Bautechnik und der Baupraxis und lädt Mitdenker, Vordenker und Querdenker der Branche ein, mitzudiskutieren.

JUNG Architecture Talks: Aktuelle Baukultur zum Mithören – jede Woche stellt das JUNG Architektur-Team eine neue Folge, in Anlehnung an die JUNG Architekturgespräche.

Architects, not Architecture. stellt die Persönlichkeiten hinter den großen Namen nun in einer Home Edition und großen Rückschau vor.

 

Im Zuge dessen wachsen in den Büros jeder Distanz zum Trotz auch das Gemeinschaftsgefühl und Formen der internen Kommunikation auf digitaler Ebene. Größere Büros organisieren sich standortübergreifender. Insgesamt erkennen viele Planer in der Krise auch die Chance zu mehr Flexibilität. Und auf Instagram – geknüpft an den Hashtag #architectshomeoffice – sammelt beispielsweise der Landschaftsarchitekt und Architektur Media Manager Johannes Zell laufend Impressionen aus dem Homeoffice.


15.04.2020

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Tania Ost
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