Orientierungshilfe für den Kauf von BIM-Software


Wer mit Building Information Modeling (BIM) arbeiten will, braucht Modellierungs-, Koordinations- und Prüfsoftware. Das auf dem Markt verfügbare Angebot an diesen digitalen Tools ist inzwischen fast nicht mehr zu durchschauen. Mit einem Leitfaden unseres Mittelstand 4.0 - Kompetenzzentrums Planen und Bauen verschaffen sich Anwender den Überblick, den sie vor einer Investition brauchen.


Die Digitalisierung von Arbeits- und Planungsprozessen ist in der Bauwirtschaft ein großes Thema. Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen unterstützt Sie dabei. In unserer Infothek haben wir für Sie Leitfäden und Handreichungen zu vielen Aspekten der Digitalisierung in der Bauwirtschaft aufgeführt. Wir stellen Ihnen in einer kleinen Artikelserie einzelne Publikationen detailliert vor.


Teil 3: Software für Building Information Modeling

Digitalisierung ist mehr als der Einsatz kluger Software. Doch ohne entsprechende Systeme lassen sich durch die Digitalisierung mögliche Produktivitätssteigerungen nicht erschließen. Auch Building Information Modeling (BIM) beschränkt sich nicht auf die Nutzung von Modellierungsprogrammen in Architektur- und Planungsbüros. Ohne BIM-Software ist die Zusammenarbeit der an einem Bauprojekt Beteiligten in und an einem zentralen Modell jedoch nicht möglich.

Welche Software es braucht, um mit BIM Termine besser einhalten und zugleich Kosten senken zu können, erklärt der Leitfaden „Technologien im BIM-Umfeld“  aus unserer Infothek, der im Zuge des Projekts “BIM4INFRA” entstanden ist. Da sich die Bandbreite der in einem Projekt anfallenden Arbeitsschritte mit einem einzelnen Programm nicht abdecken lässt, braucht es für die Arbeit mit BIM sowohl Autoren- als auch Koordinations- und Prüfwerkzeuge. Die Handreichung erklärt, was diese Tools leisten müssen und wozu sie eingesetzt werden. Sie geht auch darauf ein, welche Funktionalitäten die Software haben muss, damit Anwender mit ihr nicht nur den digitalen Zwilling eines Bauwerks modellieren sondern mit dem Modell auch eine Bauablauf- sowie Kostenplanung erstellen können. BIM-Neulingen erklärt der Leitfaden zudem, was Software können muss, um die  Zusammenarbeit in einer Gemeinsamen Datenumgebung (auf Englisch: Common Data Environment, CDE) zu ermöglichen. Außerdem gibt er Tipps zu grundlegenden Überlegungen bei der Anschaffung von BIM-Software.

Was diese können muss, um Informationen aus Geodaten-Systemen verarbeiten zu können, erklärt die ebenfalls in unserer Infothek verfügbare Handreichung „Geodäsie und BIM“ der Deutschen Gesellschaft für Geodäsie Geoinformation und Landmanagement sowie des Vereins Runder Tisch GIS.


05.05.2020

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