Jetzt Beitrag für das dritte Fachsymposium "Digitalisierung und Projektentwicklung" einreichen

© Gerhard Kopatz

Für das dritte Fachsymposium "Digitalisierung und Projektentwicklung: Chancen und Herausforderungen" am 24. September 2020 an der Universität Mannheim suchen wir aktuell noch Referentinnen und Referenten. Die Beitragseinreichung ist bis zum 10. Juli 2020 möglich.

In den Wertschöpfungsphasen Planen, Bauen und Betreiben ist eine zunehmende Branchendurchdringung digitaler Methoden zu verzeichnen. Vor allem Building Information Modeling (BIM) wird seit einigen Jahren intensiv von Planern, Bau- und Softwarefirmen diskutiert. Damit stellt sich die Frage, inwieweit digitale Methoden auch in der Phase der Projektentwicklung zur Anwendung kommen können und inwieweit Entscheidungen in der Projektentwicklung getroffen werden müssen, um Informationsbedarfe späterer Phasen zu adressieren.

Diesen Herausforderungen widmet sich die Region West des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Planen und Bauen. Im Rahmen des Fachsymposiums „Digitalisierung und Projektentwicklung: Chancen und Herausforderungen“ am Donnerstag, den 24. September 2020 an der Universität Mannheim möchten wir mit Ihnen ins Gespräch über Probleme und Lösungsansätze der Digitalisierung kommen. Hierbei möchten wir mit Experten und Interessierten vor allem folgende aktuelle Fragen diskutieren:

  • Welche digitalen Anwendungen bestehen derzeit bei der Projektentwicklung?
    In der Projektentwicklung kommen schon lange GIS-Anwendungen zur Standortanalyse und Risikoschätzung zum Einsatz. Ökonomische Machbarkeitsstudien werden zu einem frühen Zeitpunkt erstellt, um ausgehend von den voraussichtlichen Kosten oder ausgehend von marktüblichen Miet- und Verkaufspreisen die Realisierbarkeit des Projektes abzuschätzen. Inwieweit ist es sinnvoll, Daten aus den verschiedenen Analyseschritten nachzuhalten und in späteren Phasen nutzbar zu machen? Welche digitalen Werkzeuge können bei den einzelnen Analyseschritten der Projektkonzeption zur Anwendung kommen?
  • Welche digitalen Anwendungen können im Baumonitoring zum Einsatz kommen?
    Die Bewertung der finanzierten Risiken durch externes Bau Monitoring betrifft sämtliche Phasen ab der Projektentwicklung bis hin zur Fertigstellung eines Gebäudes. Wie können hier digitale Anwendungen helfen, entsprechende Daten nachzuhalten? Welche Informationsbedarfe müssen dabei adressiert werden?
  • Welche ökonomischen Effekte verspricht die Digitalisierung für die Projektentwicklung?
    Die zentrale Frage besteht darin, inwieweit eine konsequente Anwendung digitaler Methoden zu einer Senkung der Kosten des Risikoschutzes und der Finanzierungskosten beitragen kann?
  • Was bedeutet Digitalisierung und BIM für den Bauherrn? Welche Daten benötigt der Bauherr aus der Phase der Projektentwicklung, um die Phasen des Planens, Bauens und Betreibens effizienter zu steuern? Welche Möglichkeiten bestehen, diese Daten nachzuhalten und ggf. mit BIM zu verbinden?
  • Wie interagieren Modelle mit angrenzenden Modellen?
    Dies betrifft Fragen der digitalen Bestands- und Bauplatzmodelle (z.B. durch drohnenbasierte Aufmaße) sowie der digitalen Bauleitplanung (z.B. durch den Standard XPlanung).

Sind Sie interessiert, zu einem der Themengebiete eine kurze Präsentation (15-20 Minuten Präsentation + 10-15 Minuten Diskussion) zu halten? Dann senden Sie Ihre Themenvorschläge bis 10. Juli 2020 an Moritz Bischof (m.bischof@kompetenzzentrum-planen-und-bauen.digital).

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag!


26.06.2020