Energetische Gebäudesanierung boomt

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Zwischen Januar und Juni investierten Privatpersonen, Unternehmen und Kommunen mehr als doppelt so viel in energetische Sanierungsmaßnahmen wie im ersten Halbjahr 2019.

Bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gingen im ersten Halbjahr 165 Prozent mehr Anträge auf Förderung energetischer Sanierungsmaßnahmen ein als in den ersten sechs Monaten 2019. Insgesamt beantragten 210.000 Privatpersonen, Unternehmen und Kommunen Zuschüsse und Kredite aus den Förderprogrammen des Bundes für energetische Sanierungsmaßnahmen und der Erneuerung alter Heizungen. Diese reicht die Bundesregierung über ihre Förderbank, KfW, sowie das BAFA aus.  „Selbst die Corona-Pandemie konnte diesen Trend nicht aufhalten“, freut sich Dr. Ingrid Hengster, Mitglied im Vorstand der KfW.

Insgesamt vergab der Bund allein über die KfW 14,5 Milliarden Euro an Fördergeldern . Diese unterstützten die Empfänger bei Investitionen in Höhe von insgesamt 38,5 Milliarden Euro. „Damit wurde in Deutschland in den ersten sechs Monaten des Jahres mehr als doppelt so viel in energieeffiziente Gebäude und weitere Energieeffizienzmaßnahmen investiert, als im Vorjahreszeitraum“, so KfW-Vorstandsmitglied Hengster.

Die geförderten Maßnahmen sparen rund 400.000 Tonnen Kohlendioxid ein und lösen bei Mittelständlern und Handwerksbetrieben wichtige Aufträge aus. „Hier gehen Klimaschutz und Konjunktur Hand in Hand“, kommentierte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier die Halbjahresbilanz.


17.08.2020