BIM-TAG DEUTSCHLAND und VERBANDSGIPFEL Rückblick: Krise als Chance


Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen organisierte im Rahmen des BIM-TAG DEUTSCHLAND am Montag, 12. Oktober 2020, den VERBANDSGIPFEL. Mehr als 35 Verbände, Vereine, Kammern und Institutionen aus der gesamten Wertschöpfungskette Bau beteiligten sich am VERBANDSGIPFEL. Zwischen 120 und 270 Teilnehmer nahmen online am VERBANDSGIPFEL teil. Zum VERBANDSGIPFEL gab es eine virtuelle Messe, bei der sich Teilnehmer und Besucher austauschen konnten.

Der VERBANDSGIPFEL fand im Rahmen des BIM-TAG DEUTSCHLAND am Montag, 12. Oktober 2020 statt. Digital im Livestream wurden die  im Schnitt 200 Besucherinnen und Besucher interaktiv mit ihren jeweiligen Profilen zugeschaltet. Der VERBANDSGIPFEL stand unter dem Titel “Krise als Chance – Was muss geschehen, um die Branche zukunftsfähig auszurichten?”. Im Mittelpunkt waren die Themen Nachhaltigkeit und Digitalisierung für die Zukunftsfähigkeit des Planens, Bauens und Betreibens.

Das Konzept für den VERBANDSGIPFEL wurde von Ralf-Stefan Golinski (Initiator Verbandsgipfel und Leiter BIM-TAG Deutschland) zusammen mit Thomas Kirmayr (Leiter Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen), Tania Ost (Kommunikation und Vernetzung Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen), den Moderatoren der Veranstaltung und 35 Kooperationspartnern erarbeitet und umgesetzt.

Moderiert wurde der VERBANDSGIPFEL von Matthias Mosig, Head of Digital Transition bei der TÜV SÜD Advimo, und Jürgen Utz, Abteilungsleiter der DGNB Akademie. Ministerialrat Frank Fischer vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und zuständig für den Förderschwerpunkt Mittelstand-Digital sprach das Grußwort. Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen gehört zu Mittelstand-Digital. Mit Mittelstand-Digital unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie kleine und mittlere Unternehmen und unterstützt bei der Digitalisierung. Im Anschluss führte Thomas Kirmayr, Leiter des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Planen und Bauen, in das Thema des VERBANDSGIPFELS ein. Die Ergebnisse der im Vorfeld durchgeführten Workshops mit über 35 Verbänden stellten Stefanie Samtleben, Tania Ost und Elisabeth Ebert vor. Die drei Themen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Zukunfstfähigkeit gaben Impulse für die nachfolgenden Vorträge, Praxisimpulse und Podiumsdiskussionen. Diese standen unter den drei Programmpunkten “Baubranche, digital und zukunftsfähig”, “Bauwirtschaft und Baubetrieb, nachhaltig und umweltgerecht” und “Bauwerke, digital und intelligent”. Das vollständige Programm und der Beitrag für das BIM Magazin sind unter dem Artikel als Pdf. einsehbar.

Zusätzlich wurde am Montag und Dienstag, 12.-13. Oktober 2020 ganztägig eine virtuelle Messe ausgerichtet, bei der sich Unternehmen, aber auch Verbände, Institutionen und Kammern präsentieren konnten. Insgesamt waren über 50 Aussteller angemeldet. Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen war mit einem eigenen Stand dabei. Über eine Chat-Funktion konnte den Mitarbeitern des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums an beiden Tagen live Fragen gestellt werden.


14.10.2020

Termine

Montag12.10.202013:00-16:45
Online
  • Veranstaltung
  • Thema - Projektentwicklung
  • Thema - Planen
  • Thema - Betreiben
  • Thema - Handwerk
  • Thema - Bauen
VERBANDSGIPFEL – Krise als Chance: Was muss geschehen, um die Branche zukunftsfähig auszurichten?

Der VERBANDSGIPFEL findet im Rahmen des BIM-TAG DEUTSCHLAND am 12. Oktober von 13:00 Uhr bis 16:45 Uhr statt, digital, im Livestream mit über 1.500 Teilnehmern – interaktiv mit Profil zugeschaltet – und mit virtueller Messe. Weitere Informationen zum BIM-TAG DEUTSCHLAND finden Sie hier: bimtagdeutschland.de

Über 30 Kooperationspartner des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Planen und Bauen tauschen sich vor dem eigentlichen VERBANDSGIPFEL 4.0 am 12. Oktober 2020 im Rahmen dreier digitaler Workshops zu den Zielen aus, die mit der Corona-Pandemie als Verstärker eine größere Sichtbarkeit, Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit erfahren haben: Das größte Ziel ist dabei die Nachhaltigkeit und die Digitalisierung das Werkzeug – für die Zukunftsfähigkeit des Planens, Bauens und Betreibens. Dazu diskutieren Verbände, Vereine, Kammern und Institutionen Positionen mit Repräsentanten der Bundespolitik und Branchenleadern.

Doch welche Aspekte der Nachhaltigkeit sind hier besonders relevant? Und was bedeutet das konkret in der Umsetzung, wie kann die Digitalisierung für die unmittelbare Zukunft zur Nachhaltigkeit beitragen? Welche Hürden – ob Denkmuster, Wissenslücken oder technische Hindernisse – gilt es dabei vielleicht zu überwinden? Dazu beziehen die Verbände, Vereine und Kammern Stellung. In die Diskussion einbezogen werden die Teilzentren des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Planen und Bauen, die sich entlang der Wertschöpfungskette allen Themenfeldern widmen: Vertreten sind die Projektentwicklung, das Planen, das Bauen im Allgemeinen, das Handwerk im Speziellen und das Betreiben.

Durch den Nachmittag begleiten die Moderatoren Matthias Mosig, Head of Digital Transition bei der TÜV SÜD Advimo, und Jürgen Utz, Abteilungsleiter der DGNB Akademie. Ansprechpartner sind Thomas Kirmayr, Leiter des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Planen und Bauen, und Tania Ost, Leiterin des VERBANDGIPFELS, verantwortlich für die Kommunikation und Vernetzung mit den Kammern und Verbänden. Initiator ist Ralf Golinski, Leiter des BIM-TAG DEUTSCHLAND.

Welche gemeinsamen Ziele verfolgen wir? Uns begleiten folgende drei Themen durch den VERBANDSGIPFEL 4.0:

  1. NACHHALTIGKEIT – Einhaltung der Klimaziele, Klimaneutralität und die Ressourcenwende – Baukultur
  2. DIGITALISIERUNG – Transformation in die Digitalisierung – Standards und Interoperabilität – BIM-Strategie – Ausweitung der technischen Infrastruktur
  3. ZUKUNFTSFÄHIGKEIT – Zukunftsfähigkeit der Branchen – Qualifizierung – [einfache] Vermittlung, Verständnis aller Prozessbeteiligten fördern – Sicherung von Nachwuchs – Förderung von Talenten, Start-Ups und Prop-Techs

Aus der Pressemitteilung des Veranstalters zum BIM-TAG DEUTSCHLAND:

„Als vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördertes Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen setzen wir uns dafür ein, gerade kleine und mittlere Unternehmen in ihrer Transformation in die Digitalisierung zu unterstützen – neutral und anhand von qualifizierten Beispielen aus der Praxis,“ legt Thomas Kirmayr, Leiter des Zentrums, dar. „Digitalisierung darf kein Selbstzweck sein, sondern muss die Voraussetzung zur zukünftigen Wettbewerbsfähigkeit durch bessere und effizientere Prozesse schaffen. Nachhaltiges Handeln braucht Information, die meist wiederum in aufwendige und oft komplexe Nachweisprozesse mündet. Die Digitalisierung muss diese Prozesse automatisieren und vereinfachen, so dass die Betriebe sich auf die Qualität ihrer Produkte und Arbeit konzentrieren können. Gleichzeitig muss die Modernisierung der Arbeitsprozesse für mehr Attraktivität in der jungen Generation sorgen und mit neuen Medien wie Videos oder digitalen Modellen zur Qualifizierung beitragen. Hierfür benötigen wir ein breites Bündnis über alle Anwendergruppen der Bauwirtschaft hinweg.“

Folgende Kooperationspartner haben ihre Teilnahme zugesagt:

Ansprechpartner vom Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen:

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