Anlaufstelle Internet in der Baubranche

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Nach einer Studie des Marktforschungsinstituts BauInfoConsult gewinnt das Internet derart an Präsens, dass ein rein digitaler Informationsaustausch nicht mehr unmöglich erscheint.

Wer sich zu einem Thema informieren möchte, begibt sich häufig zuerst ins Internet und konsultiert die Suchmaschine seiner Wahl, so das Ergebnis des Kommunikationsmonitors 2020. Die Gründe: Das geht schneller, aber vor allem sind Informationen ständig und von überall aufrufbar. Zudem findet sich heute im Internet nahezu jede Information, stets aktuell – wenn auch manchmal nicht immer korrekt. Sorgfältig muss der Anbieter einer Website also vorgehen, aber vor allem müssen Hersteller, Architekten/Planer, Ingenieurbüros oder Handwerksbetriebe ihre Internetseiten laufend aktualisieren und verbessern.

Besucher mit auf die Reise nehmen

Neben rechtlichen Aspekten – jede Website braucht gut sichtbar ein Impressum und eine Datenschutzerklärung – sollte der Anbieter der Customer Journey Rechnung tragen. Ist sichergestellt, dass die Recherchen der Websitebesucher diese schnell ans Ziel führen? Fragen Sie sich, welche Informationen Sie auf Ihrer Website suchen würden. Überlegen Sie, wo der Besucher Angebote, Produkte, Dienstleistungen oder Fachinformationen erwarten würde. Führen Sie ihn durch eine gut strukturierte Website.  Datenschutzkonforme Analyse-Tools wie Matoma oder Trackboxx unterstützen Sie darin, die Suchbegriffe, Einstiegs- und Ausstiegsseiten oder die meist besuchten (Unter-)Seiten ihrer Website zu ermitteln.

Auch auf Social Media setzen

Die Außendarstellung im Internet sollte sich nicht auf die eigene Website beschränken. Selbst wenn andere Branchen typischerweise häufiger auf sozialen Kanälen vertreten sind: Auch die Baubranche profitiert von Social Media. Dienstleistungsangebote und Produktinformationen auf der sog. Timeline haben einen entscheidenden Einfluss auf die Dienstleistungs- oder Produktentscheidung. Allerdings reicht es nicht, einmal in der Woche ein Foto Ihrer Werkstatt oder Ihrer Mitarbeiter zu posten. Sie müssen echte Mehrwerte bieten.

Sie meinen, es gäbe nur wenig Content, den Sie verbreiten könnten? Weit gefehlt, denn vor allem Videos mit Informationscharakter werden häufig angeschaut. Stellen Sie beispielsweise Ihre Projekte vor. Besonders über neuere soziale Kanäle (etwa Instagram und Tik Tok) lassen sich Auszubildende oder Fachkräfte anwerben. Das Stichwort ist Authentizität – auch mit dem Smartphone können Sie heute vorzeigbare Videos drehen und schneiden. Entscheidend ist, sich so darzustellen, wie man ist.

Wer sich in den nächsten zehn Jahren vor Aufträgen kaum retten kann, braucht natürlich keine sozialen Medien, womöglich nicht mal eine Website. Aber besonders Existenzgründer oder Dienstleister mit mehr Wettbewerbern am Markt können im Internet ihre Reichweite aufbauen und vergrößern. Bieten Sie aber trotz Website weiterhin die Möglichkeit der persönlichen Kontaktaufnahme per Telefon, nicht nur per E-Mail oder Chatbot.

Wenn Sie Unterstützung brauchen bei der Optimierung Ihres Internetauftritts, wenden Sie sich gern an uns. Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen hilft kleinen und mittelständischen Betrieben bei der Digitalisierung durch verschiedene kostenlose Digitalisierungs-Checks.


31.03.2021

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