Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen

Während die Digitalisierung in der Industrie, im verarbeitenden Gewerbe, in der Energiewirtschaft und in Teilen des Dienstleistungsgewerbes schon voranschreitet, befinden sich Lösungen für die Digitalisierung und Vernetzung in der Bau- und Immobilienbranche noch in der Entwicklungs- und Testphase innerhalb einzelner Unternehmen oder im Rahmen einzelner Pilotprojekte. Ein Grund für diese zögerliche Entwicklung liegt in der Kleinteiligkeit der deutschen Bau- und Immobilienbranche, die eine zentral gesteuerte Digitalisierungsstrategie und die Entwicklung und Anwendung innovativer Lösungen in der Breite deutlich erschwert.

Das Ziel des Kompetenzzentrum Planen und Bauen ist es, die Digitalisierung und Vernetzung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) in den drei Themenfeldern Projektentwicklung, Planen und Bauen sowie Betrieb zu unterstützen. Dazu dienen insbesondere Demonstratoren für konkrete Anwendungsfälle, Präsentation und Dokumentation von Best-Practice-Beispielen, Vorträge, Schulungen und unterschiedliche Angebote für Erfahrungsaustausch und Vernetzung.

Das Kompetenzzentrum geht aus dem ehemaligen Förderprojekt BIMiD – BIM-Referenzobjekt in Deutschland hervor.

Die aktuelle Basis-Broschüre des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Planen und Bauen finden Sie hier zum Download:

 
 

News

 
Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen organisiert gemeinsam mit der Bayerischen Architektenkammer eine eigene Serie von BIM-Frühstücken speziell für Architekten, Landschaftsarchitekten, Innenarchitekten und Stadtplaner. Am 5. Juli 2019 ist in Nürnberg Start des neuen Formats. Ein weiterer Termin steht bereits fest: am Donnerstag, 11. Juli 2019, ist das nächste BIM-Frühstück speziell für Architekten in Regensburg.
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Digitalisierung bedeutet in nahezu allen Fällen, dass Software benötigt wird. Für kleine und mittelständische Unternehmen gibt es zahlreiche Standard-Anwendungen am Markt. Manchmal jedoch werden auch individuelle Software-Lösungen benötigt. Das gilt besonders für Handwerksbetriebe.
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Seit Ende Mai 2019 gelten EU-weit die neuen Vorschriften für den freien Verkehr nicht personenbezogener Daten. Sie ermöglichen es, Daten überall in der EU ohne ungerechtfertigte Beschränkungen zu speichern und zu verarbeiten - damit kommen diesen Vorschriften dem digitalen Planen, Bauen und Betreiben besondere Bedeutung zu. Wie die neuen Vorgaben im Zusammenwirken mit den EU-Datenschutzvorschriften angewendet werden müssen, hat die EU-Kommission in einem aktuellen Leitfaden erläutert. Die darin enthaltenen Leitlinien sollen insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen bei der Anwendung helfen.
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Hintergrund

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen ist Teil der Förderinitiative Mittelstand 4.0, die im Rahmen des Förderschwerpunkts Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Insgesamt zwölf Partner aus Wissenschaft und Praxis, verteilt über ganz Deutschland, bringen in diesem Kompetenzzentrum ihr Knowhow aus der Bau- und Immobilienbranche ein. 

Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Regionale Kompetenzzentren helfen vor Ort dem kleinen Einzelhändler genauso wie dem größeren Produktionsbetrieb mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Netzwerken zum Erfahrungsaustausch und praktischen Beispielen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ermöglicht die kostenlose Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital. Weitere Informationen zu Mittelstand-Digital finden Sie unter www.mittelstand-digital.de