Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen

Während die Digitalisierung in der Industrie, im verarbeitenden Gewerbe, in der Energiewirtschaft und in Teilen des Dienstleistungsgewerbes schon voranschreitet, befinden sich Lösungen für die Digitalisierung und Vernetzung in der Bau- und Immobilienbranche noch in der Entwicklungs- und Testphase innerhalb einzelner Unternehmen oder im Rahmen einzelner Pilotprojekte. Ein Grund für diese zögerliche Entwicklung liegt in der Kleinteiligkeit der deutschen Bau- und Immobilienbranche, die eine zentral gesteuerte Digitalisierungsstrategie und die Entwicklung und Anwendung innovativer Lösungen in der Breite deutlich erschwert.

Das Ziel des Kompetenzzentrum Planen und Bauen ist es, die Digitalisierung und Vernetzung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) in den drei Themenfeldern Projektentwicklung, Planen und Bauen sowie Betrieb zu unterstützen. Dazu dienen insbesondere Demonstratoren für konkrete Anwendungsfälle, Präsentation und Dokumentation von Best-Practice-Beispielen, Vorträge, Schulungen und unterschiedliche Angebote für Erfahrungsaustausch und Vernetzung.

Das Kompetenzzentrum geht aus dem ehemaligen Förderprojekt BIMiD – BIM-Referenzobjekt in Deutschland hervor.

 
 

News

 
BIM bietet vielfältige Chancen für Finanzierung, Planung und Betrieb von Gebäuden und Infrastruktur-Bauwerken - Kick-Off des Teilzentrums West des neuen Mittelstand 4.0-Kompetenzentrums Planen und Bauen an der Universität Mannheim.
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Gregor Grassl von Drees & Sommer gibt einen Einblick, welchen Nutzen die Integration von BIM und GIS-Systemen in der großräumlichen Planung bietet.
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Moritz Bellers von der Inernationalen Bauaustellung (IBA) Heidelberg gibt einen interessanten Einblick, wie die IBA als Experimentierfeld zur Erprobung neuer digitaler Lösungen in der Stadtplanung fungieren kann.
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Hartmut Reiner vom Rückversicherer Munich Re stellt einen Ansatz zur Verwendung digitaler Lösungen vor, um ungeplante Mehrkosten bei der Ausführung von Bauprojekten "versicherbar" zu machen.
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Henrik Sperling von der TOL GmbH zeigt auf, wie die Anwendung digitaler Methoden in der Phase der Projektentwicklung Entscheidungen unterstützen kann, die im Gebäudebetrieb zu deutlichen Effizienzsteigerungen führen.
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Hintergrund

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen ist Teil der Förderinitiative Mittelstand 4.0, die im Rahmen des Förderschwerpunkts Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Insgesamt zwölf Partner aus Wissenschaft und Praxis, verteilt über ganz Deutschland, bringen in diesem Kompetenzzentrum ihr Knowhow aus der Bau- und Immobilienbranche ein. 

Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Regionale Kompetenzzentren helfen vor Ort dem kleinen Einzelhändler genauso wie dem größeren Produktionsbetrieb mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Netzwerken zum Erfahrungsaustausch und praktischen Beispielen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ermöglicht die kostenlose Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital. Weitere Informationen zu Mittelstand-Digital finden Sie unter www.mittelstand-digital.de
 

 

Ansprechpartner

Gunther Wölfle
buildingSMART e.V.
Standort Dresden
Marienstraße 20
01067 Dresden
Deutschland
Telefon: +49 351 3741339
Mobil: +49 179 2439519
Fax: +49 351 47969832
E-Mail
 
Chancen der Digitalisierung für die Projektentwicklung
Moritz Bellers (IBA): Die IBA – Ein Laboratorium für Städtebau. Neue Planungswege am Beispiel PHVision
Gregor Grassl (Drees & Sommer Advanced Building Technologies): City BIM - Jedes Gebäude ist vernetzt
Henrik Sperling (TOL GmbH): Zurück in die Zukunft – In der Projektierung werden die Weichen gestellt – praktische Denkanstöße für den späteren Betrieb
Hartmut Reiner (Munich Re): Projektkostenversicherung