Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen

Während die Digitalisierung in der Industrie, im verarbeitenden Gewerbe, in der Energiewirtschaft und in Teilen des Dienstleistungsgewerbes schon voranschreitet, befinden sich Lösungen für die Digitalisierung und Vernetzung in der Bau- und Immobilienbranche noch in der Entwicklungs- und Testphase innerhalb einzelner Unternehmen oder im Rahmen einzelner Pilotprojekte. Ein Grund für diese zögerliche Entwicklung liegt in der Kleinteiligkeit der deutschen Bau- und Immobilienbranche, die eine zentral gesteuerte Digitalisierungsstrategie und die Entwicklung und Anwendung innovativer Lösungen in der Breite deutlich erschwert.

Das Ziel des Kompetenzzentrum Planen und Bauen ist es, die Digitalisierung und Vernetzung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) in den drei Themenfeldern Projektentwicklung, Planen und Bauen sowie Betrieb zu unterstützen. Dazu dienen insbesondere Demonstratoren für konkrete Anwendungsfälle, Präsentation und Dokumentation von Best-Practice-Beispielen, Vorträge, Schulungen und unterschiedliche Angebote für Erfahrungsaustausch und Vernetzung.

Das Kompetenzzentrum geht aus dem ehemaligen Förderprojekt BIMiD – BIM-Referenzobjekt in Deutschland hervor.

Die aktuelle Basis-Broschüre des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Planen und Bauen finden Sie hier zum Download:

 
 

News

 
Der gewerkegleiche Konvoi-Workshop mit Stuckateuren ging am 18. und 19. Januar 2019 in Würzburg in die zweite Runde! Zum Einstieg präsentierten die teilnehmenden Betriebe ihre Fortschritte im Bereich der Baustellendokumentation, welche im Kick-Off Workshop schwerpunktmäßig behandelt wurde. Übereinstimmend wurde vom hochgradigen Nutzen der Baustellendokumentation berichtet, sowohl für den Betrieb selbst als auch für Kunden, Architekten und Planer.
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"Das gemeinsame Arbeiten mit BIM setzt voraus, dass die zwischen den Beteiligten ausgetauschten Daten miteinander kompatibel sind. Deshalb ist es für die volle Nutzung von BIM unverzichtbar, dass alle Softwarehersteller die gleichen standardisierten und herstellerneutralen Austauschformate und Bauteilbeschreibungen benutzen." Mit diesem Zitat aus dem Stufenplan Digitales Planen und Bauen wird es verdeutlicht: Standards und Normen sind für eine erfolgreiche Digitalisierung des Bauwesens wichtig, ja unabdingbar. Aber wie entsteht denn eigentlich eine Norm? Das Deutsche Institut für Normung e.V. (DIN) hat dazu einen Leitfaden herausgegeben und ihn auf seinen KMU-Seiten zur Verfügung gestellt.
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Das digitale Planen und Bauen mittels Building Information Modeling (BIM) ist längst auch ein Fall für Datenschutzexperten. Denn etliche der anfallenden Daten im Gebäudedatenmodell sind auch personenbezogene Daten. In Magdeburg erläuterte auf Einladung des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Planen und Bauen der Datenschutzbeauftragte von Sachsen-Anhalt Zusammenhänge und Besonderheiten.
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Hintergrund

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen ist Teil der Förderinitiative Mittelstand 4.0, die im Rahmen des Förderschwerpunkts Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Insgesamt zwölf Partner aus Wissenschaft und Praxis, verteilt über ganz Deutschland, bringen in diesem Kompetenzzentrum ihr Knowhow aus der Bau- und Immobilienbranche ein. 

Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Regionale Kompetenzzentren helfen vor Ort dem kleinen Einzelhändler genauso wie dem größeren Produktionsbetrieb mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Netzwerken zum Erfahrungsaustausch und praktischen Beispielen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ermöglicht die kostenlose Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital. Weitere Informationen zu Mittelstand-Digital finden Sie unter www.mittelstand-digital.de