Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen

Während die Digitalisierung in der Industrie, im verarbeitenden Gewerbe, in der Energiewirtschaft und in Teilen des Dienstleistungsgewerbes schon voranschreitet, befinden sich Lösungen für die Digitalisierung und Vernetzung in der Bau- und Immobilienbranche noch in der Entwicklungs- und Testphase innerhalb einzelner Unternehmen oder im Rahmen einzelner Pilotprojekte. Ein Grund für diese zögerliche Entwicklung liegt in der Kleinteiligkeit der deutschen Bau- und Immobilienbranche, die eine zentral gesteuerte Digitalisierungsstrategie und die Entwicklung und Anwendung innovativer Lösungen in der Breite deutlich erschwert.

Das Ziel des Kompetenzzentrum Planen und Bauen ist es, die Digitalisierung und Vernetzung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) in den drei Themenfeldern Projektentwicklung, Planen und Bauen sowie Betrieb zu unterstützen. Dazu dienen insbesondere Demonstratoren für konkrete Anwendungsfälle, Präsentation und Dokumentation von Best-Practice-Beispielen, Vorträge, Schulungen und unterschiedliche Angebote für Erfahrungsaustausch und Vernetzung.

Das Kompetenzzentrum geht aus dem ehemaligen Förderprojekt BIMiD – BIM-Referenzobjekt in Deutschland hervor.

Die aktuelle Basis-Broschüre des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Planen und Bauen finden Sie hier zum Download:

 
 

News

 
Auf dem Tag der deutschen Bauindustrie hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier eine Sonder-Abschreibung für digitale Tools und Werkzeuge ins Gespräch gebracht. Er rief die Branche dazu auf, eine aktuelle Bestandsaufnahme des digitalen Fortschritts der Bauwirtschaft zu machen und darauf aufbauend den Dialog mit der Politik aufzunehmen, um weitere Ideen zu entwickeln. Eine dieser Ideen, die Altmaier nannte, könnte eine „Sonderabschreibung für digitale Wirtschaftsgüter“ sein.
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Die Arbeitsgruppe zum Thema „Ideal der durchgehenden digitalen Wertschöpfungskette“ traf sich am 28. Mai 2019 zum zweiten Mal, um die bisherigen Erkenntnisse zu Potenzialen digitaler Anwendungen in der Projektentwicklung zu diskutieren und zu präzisieren.
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Digitale Werkzeuge und Methoden stoßen besonders für die Planung und den Betrieb von Produktionsgebäuden auf reges Interesse. Gilt es doch, sowohl Planung wie auch Bau und erst recht den Betrieb eines Produktionsgebäudes so effizient wie nur möglich zu verwirklichen und mit der vorgesehenen Nutzung zu optimieren. Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen war mit seinen Experten beim 15. Deutschen Fachkongress für Fabrikplanung in Ludwigsburg mit dabei.
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Hintergrund

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen ist Teil der Förderinitiative Mittelstand 4.0, die im Rahmen des Förderschwerpunkts Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Insgesamt zwölf Partner aus Wissenschaft und Praxis, verteilt über ganz Deutschland, bringen in diesem Kompetenzzentrum ihr Knowhow aus der Bau- und Immobilienbranche ein. 

Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Regionale Kompetenzzentren helfen vor Ort dem kleinen Einzelhändler genauso wie dem größeren Produktionsbetrieb mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Netzwerken zum Erfahrungsaustausch und praktischen Beispielen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ermöglicht die kostenlose Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital. Weitere Informationen zu Mittelstand-Digital finden Sie unter www.mittelstand-digital.de