Neue Publikation: Digitale Mengenermittlung und VOB


Die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) sind eine bewährte und besonders bei kleinen und mittelständischen Bauunternehmen hochgeschätzte Grundlage für die Kalkulation und Leistungserfassung sowie für die Leistungsabrechnung. Mit zunehmender Digitalisierung jedoch werden gewisse Regeln der VOB zunehmend infrage gestellt. Eine neue Publikation des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Planen und Bauen erläutert Hintergründe, erklärt anschaulich Herausforderungen und benennt Alternativen.

Besonders gilt dies für die in der VOB vorgegebenen Regeln zu Aufmaß und Bauabrechnung. Durch digitale Mengen- und Aufmaßberechnung sind deutlich präzisere “Messungen” möglich, die bei Building Information Modeling direkt aus dem digitalen Bauwerksmodell entnommen werden können. Planer und Bauausführende – vor allem kleine und mittelständische Unternehmen – werden sich somit auf Veränderungen einstellen müssen. Grundsätzlich kann festgestellt werden, dass BIM die Chance bietet, leistungsgerechtere Abrechnungen zu ermöglichen, was im Sinne eines starken und wettbewerbsfähigen Mittelstands wäre. 

Unsere neueste Publikation “Digitale Mengenermittlung und Bauabrechnung”, die Sie hier laden können, erläutert Hintergründe und stellt beispielhaft die sich ergebenden Divergenzen zwischen traditioneller und digitaler Messmethode dar und wie sich diese im Lichte der VOB auswirken. Die Publikation stellt auch die nötigen Anpassungen der VOB/C dar und wirft weitere Fragen auf, die mit zunehmender Digitalisierung geklärt werden sollten.


16.09.2019