Aufruf zur Beitragseinreichung: Digitalisierung und Projektentwicklung


Durch eine durchgehende Digitalisierung der Wertschöpfungskette Bau können Planungs- und Kostensicherheiten verbessert werden und eine bessere Qualität von Bau- und Planungsprozess sowie der Bauwerksqualität sichergestellt werden. Insbesondere in den frühen Phasen der Projektentwicklung und Planung müssen jedoch nicht nur technische, sondern auch organisatorische Schnittstellen geschaffen werden und Herausforderungen gemeistert werden, um die digitale Wertschöpfungskette über das gesamte Bauprojekt hinweg zu realisieren.

Diesen Herausforderungen widmet sich das Teilzentrum West des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Planen und Bauen. Im Rahmen des Fachsymposiums „Projektentwicklung im Baugewerbe“ am 25.  September 2019 an der Universität Mannheim möchten wir mit Ihnen ins Gespräch über Probleme und Lösungsansätze der Digitalisierung kommen. Hierbei möchten wir mit Experten und Interessierten vor allem fünf aktuelle Fragen diskutieren:

  • Welche ökonomischen Effekte hat die Digitalisierung für die Projektentwicklung? Die zentrale Frage besteht darin, inwieweit eine konsequente Anwendung digitaler Methoden zu einer Senkung der Baukosten, der Risikobewertung, der Finanzierung oder der Entwicklung neuer, datenbezogener Geschäftsmodelle führen kann.
  • Was bedeutet Digitalisierung und BIM für den Bauherrn? Hierbei interessieren vor allem Fragen rund um die Themen der digitalen Methoden und deren Bedeutung für Vergabemodalitäten und die Vertragsgestaltung. 
  • Wie beeinflussen frühe Setzungen das Modell im Projektlebenszyklus? Hierbei werden zentrale Herausforderungen diskutiert, wie beispielsweise die Daten nachgehalten werden und welche Implikationen dies für einen OpenBIM-Prozess haben kann. Zudem stellt sich die Frage, welche Setzungen schon möglichst früh getroffen werden müssen, um einen für den Betrieb nutzbaren Datenbestand zu erhalten.
  • Wem gehört das Modell? Hierunter fallen insbesondere Haftungs- und Gewährleistungsfragen sowie die Verantwortung der Modell-Pflege über den gesamten Projektlebenszyklus. Auch Anwendungsmöglichkeiten innovativer Plankontroll- und Leistungsabrechnungen (z.B. BIMchain und SmartContracts) können hier diskutiert werden.
  • Wie interagieren Modelle mit angrenzenden Modellen? Darunter fallen sowohl Fragen der digitalen Bestands- und Bauplatzmodelle (z.B. durch drohnenbasierte Aufmaße) sowie der digitalen Bauleitplanung (z.B. durch den Standard XPlanung).

Sind Sie interessiert, zu einem der Themengebiete eine kurze Präsentation (15-20 Minuten Präsentation + 10-15 Minuten Diskussion) zu halten? Dann senden Sie Ihre Themenvorschläge bis 31. Juli 2019 an Herrn Moritz Bischof (bischof@ifm.uni-mannheim.de). 

Mehr Informationen zur Veranstaltung finden Sie auch hier: https://www.kompetenzzentrum-planen-und-bauen.digital/fachsymposium-2019 


24.06.19